Fotografie // Visual Storytelling

Vergessenes Idyll: Rosenthal-Bielatal

Betuchte Eigenbrötler, ehrgeizige Handwerker, beherzte Christen, tollkühne Kletterer: Der Ort Rosenthal-Bielatal in der Sächsischen Schweiz hat viele spannende Geschichten zu erzählen. Wir haben für eine Fotoreportage im Urlaubsmagazin Sächsische Schweiz den Ort besucht.

"Ich habe mir das schon gedacht, dass Sie das fotografieren wollen und bin extra schon langsamer gefahren", lacht Jürgen Gottschald als ich ihn frage, ob wir mal kurz anhalten können. Man lernt sich eben kennen, wenn man mehrere Stunden gemeinsam unterwegs ist. Vor uns leuchtet ein über und über weiß blühender Strauch in der Abendsonne am Rand einer menschenleeren Dorfstraße. Unmöglich, hier einfach so vorbeizufahren. Es ist eines der letzten Bilder, die ich an diesem Abend mache. Wir haben in den letzten drei Stunden einige der spannendesten und fotogensten Orte im Bielatal, einem etwas abgelegenen Tal in der Sächsischen Schweiz, besucht: skurrile Felsformationen, verlassene Kuranlagen, romantische Aussichtspunkte, eine Eigenbau-Kirche und vieles mehr. Das Notizbuch ist gut gefüllt, unzählige Bilder sind im Kasten. Ein gutes Gefühl. Zeit, einfach noch ein bisschen den abendlichen Frieden im idyllischen Dorf Rosenthal zu genießen.

Danke an das Ehepaar Gottschald, die einen ganzen Nachmittag lang geduldig durch diese verwunschene Gegend, ihre Heimat geführt und dabei so manche erstaunliche Anekdote erzählt haben. Die Reportage "Rosenthal-Bielatal: Vergessenes Idyll" erscheint im nächsten Urlaubsmagazin Sächsische Schweiz am 11. November 2019.